DIY Fotobox/Photobooth [CopyKato]

Fotoboxen sind super! Nein, nicht die, in denen man die langweiligen Passfotos nach biometrischen Vorgaben macht, sondern diese Art von Fotobox (oder: Photobooth), die auf Events oder Hochzeiten für die Gäste zur Verfügung steht, um witzige Bilder mit Freunden zu machen. Mit ausgefallenen Accessories oder Verkleidungen macht das noch mehr Spaß! Wer sich eine solche Fotobox für sein Event wünscht, aber nicht das nötige Kleingeld hat, um einen mobilen Automaten zu mieten, kann sich sowohl die Box als auch die Accessoires selber basteln:

Die Accessoires

Ein zwanzigteiliges Set mit Papp-Accessoires kostet rund 13 Euro. Mit diesem Set habe ich vor einiger Zeit schonmal gute Erfahrungen gemacht. Wer ein bisschen Geld sparen und individuelle Motive haben will, kann sich die Verkleidungen auch selber basteln. Im Internet gibt es schon superviele Vorlagen als Freebie zum Download – man muss also das Rad nicht neu erfinden.

Empfehlenswerte Vorlagen gibts zum Beispiel hier:

Beim Googlen helfen euch Suchbegriffe wie „fotobox zubehör„, „photobooth accessoires„, „photo booth printables“ und „photo props„.

Wenn ihr die Vorlagen auf normalem Papier ausdruckt, sind sie jedoch zu unstabil. Schneidet die Motive also aus, befestigt sie mit Büroklammern (oder Bobby Pins) an einem Stück Pappe und schneidet sie nochmal aus. Im Bastelbedarf oder in Märkten wie Müller gibt es Sets mit 10 Bögen Pappe in verschiedenen Farben. So ein Set ist super und reicht bestimmt, um die Props für euer Event zu basteln.

schneiden

Als Halter könnt ihr entweder normale Schaschlikspieße verwenden, oder ihr kauft im Bastelbedarf etwas dickere (und damit stabilere) Bastelhölzer. Normales Tesafilm ist zum Ankleben nicht zu empfehlen, nehmt lieber durchsichtiges Paketband oder Gewebeband.

ankleben


Die Fotobox

Sucht euch einen geeigneten Ort mit gutem Licht (!) und ausreichend Platz für euer Equipment:

Für die Fotobox braucht man logischerweise eine Kamera und am besten noch ein Stativ. Da es aber blöd ist, zu posen, wenn man sich dabei nicht sieht, könnt ihr einen Laptop zum Event mitbringen und die Kamera daran anschließen. Für Canon Kameras gibt es die „EOS Utility“-Software, mit der ihr den Live-View-Modus einschalten und die Kamera fernsteuern könnt. Wer Wert auf einen besonders großes Vorschaubild legt (oder zufällig einen Fernseher vor Ort herumstehen hat), kann auch einen externen Bildschirm an den Laptop anschließen. Ich gehe davon aus, dass es für Kameras anderer Hersteller ähnliche Programme gibt.

setting

Den Hintergrund könnt ihr entweder ganz schlicht gestalten (etwa indem ihr ein weißes Bettlaken an der Wand befestigt), oder ihr bastelt einen passenden Hintergrund mit dem Logo des Events. Zu guter Letzt legt die Accessoires griffbereit für die Gäste!

accessorie


Das braucht ihr:

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[grey_box]Für die Accessories:
– Internet & Drucker
– Tonkarton
– große und kleine Schere
– Klebeband oder Gewebeband; ggf. Klebestift
– Schaschlikspieße oder Bastelhölzer
– einen Edding
– eine neue Netflix-Serie als Zeitvertreib beim Basteln[/grey_box]

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[grey_box]Für die DIY Fotobox:
– Kamera & Ladegerät
– Stativ
– Laptop & Ladegerät
– USB-Kabel (Kamera -> Laptop)
– optional: Fernseher oder Monitor und das passende Kabel zum Laptop
– evtl. Verlängerungskabel/Steckerleiste
– evtl. zusätzliches Licht[/grey_box]

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Tipps:

  • bastelt wichtige oder beliebte Accessoires lieber mehrmals, falls etwas kaputtgeht oder gemopst wird
  • nehmt Stäbchen und Tape für Reparaturen mit
  • ihr könnt euch auch ein Motto für die Fotobox überlegen (z.B. Jahreszeiten, Superhelden, Hochzeit, Berufe, Nationalitäten, …)
  • bastelt ein paar leere Sprechblasen und haltet Eddings bereit – so können die Gäste ihre eigenen Sprüche in die Sprechblasen schreiben
  • der Kameraakku geht im Live-Modus schnell leer – denkt an einen Akku oder eine weitere Kamera zum Wechseln. Alternativ könnt ihr auch die Fotobox eine Zeit lang schließen (z.B. wenn eh gerade alle zum eröffneten Buffet stürmen) und solange den Akku laden
  • denkt an ein passendes Objektiv für die Location
  • sagt den Leuten, dass sie in die Kamera gucken müssen und nicht auf den Bildschirm
  • überlegt euch eine Möglichkeit, den Gästen die Bilder zukommen zu lassen. Lasst sie zum Beispiel ihre Mailadressen aufschreiben
  • Ladet die Fotobox-Bilder nicht ungefragt auf Facebook – dem ein oder anderen ist es unangenehm, in einer albernen Pose im Internet zu landen

Viel Spaß mit eurer DIY Fotobox!

melone

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