Falafel & Pitta-Taschen einfach selbstgemacht

Ich liiieeebe Falafel – ein Stop im Falafelladen ist Pflicht für jeden, der mich besuchen kommt. Die Bällchen aus Kichererbsen schmecken himmlisch, machen satt und sind so unkompliziert vegetarisch. Ich habe sogar mal ein Kochbuch geschenkt bekommen, in dem ein Rezept für Falafel steht – dennoch habe ich mich nie getraut, sie selber zu machen. Zum einen fehlt mir die (zumindest für dieses Rezept) nötige Fritteuse, zum anderen habe ich schlichtweg nicht damit gerechnet, dass man diesen tollen Geschmack auch zu Hause hinbekommt.

Falafelpackung2Vor ein paar Wochen schlenderten mein Freund und ich durch den dm, als uns plötzlich das Wort Falafel entgegenleuchtete – als „Fertigmischung“ von Alnatura. Für 1,25€ kann man das ja mal ausprobieren – und wir wurden nicht enttäuscht! Die Falafel sind super einfach zuzubereiten und schmecken echt großartig, (fast) genau wie in meinem heißgeliebten Falafelladen. Wir haben sie jetzt schon mehrmals gemacht, doch für das perfekte Falafel-Feeling fehlen noch die Beilagen. Am Brot ist es bisher gescheitert – zunächst probierten wir gekaufte Pitta-Taschen (zu hart), dann normales Fladenbrot (zu dick, zu sättigend) und schließlich backten wir die Taschen selbst. Leider gingen sie nicht richtig auf und es wurden eher Kekse… Füllen konnte man sie nicht wirklich.

Falafel4Heute scheinen wir das perfekte Pitta-Taschen-Rezept gefunden zu haben, denn dieses Mal sind sie echt lecker geworden! Orientiert haben wir uns dabei an diesem Chefkoch.de-Rezept, jedoch mit anderen Mengenangaben.

So gehts:

Ungefähr 550g Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde in der Mitte bilden und darin einen Würfel Hefe (frisch!) hineinbröckeln. Dazu 3 TL Zucker und ein paar EL lauwarmes Wasser geben und den Hefe-Wasser-Zucker-Mix mit etwas Mehl zu einer Kugel kneten. 30 Minuten an einem warmen Ort (z.B. im warmen Ofen) gehen lassen. Die Wartezeit könnt ihr nutzen, um schonmal Salat zu schnibbeln. Wir haben dieses Mal Tomaten, eine Zwiebel und eine Salatgurke in Mini-Stücke geschnitten und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Auch Eisbergsalat macht sich gut in der Pittatasche.

Wenn die Wartezeit rum ist, könnt ihr die Hefekugel mit dem Mehl drumherum verkneten und dabei mehr Wasser hinzugeben – Achtung, das wird klebrig! Im Rezept steht, dass der Teig ‚glatt‘ werden soll. Keine Ahnung, wie das gehen soll. Dann 8 Kugeln formen (liebe wenige große als viele kleine) und diese Kugeln wiederum etwa 15-20 Minuten gehen lassen. Wir haben sie auf bemehlten Tellern gelagert, da sind sie quasi einandergeflossen.. Aber das macht nichts! In der Zwischenzeit kann man schonmal die Falafelpackung aufmachen und den Inhalt in eine hitzebeständige Schüssel oder einen Topf geben. Mit knapp 300ml heißem Wasser verrühren und quellen lassen.

Der 8 Teig-Stücke sollten nun ganz schön aufgegangen sein. Sie werden jetzt nochmal durchgeknetet und auf einer bemehlten Fläche zu Fladen ausgerollt. Achtet darauf, dass sie nicht zu dünn werden. Bei uns haben 4 Fladen auf ein Blech gepasst. Dieses soll man laut Rezept nochmal einölen – ich weiß nicht, ob das unbedingt notwendig ist. Die Fladen werden dann von jeder Seite 4 kurze Minuten gebacken. Eingewickelt in ein Küchentuch bleiben sie auch schön warm und fluffig. Während die zweite Ladung Pitta-Taschen in den Ofen kommt, kann man den Falafelmix per Hand zu kleinen Bällchen rollen und in einer heißen Pfanne mit Öl anbraten. Immer schön wenden, sonst brennen sie an! Das dauert nur ein paar Minütchen.

pitta_im_ofen  baellchen

Besonders viel Spaß macht es, wenn man alle Zutaten auf einen großen Tisch stellt und jeder sich seine Pitta-Tasche selber „basteln“ kann. Traditionell schmeckt Hummus dazu sehr gut, auch eine Joghurtsoße darf nicht fehlen. Ganz easy: eine Tüte Salatfix Joghurt-Kräuter in einen Becher Naturjoghurt einrühren ;) Einen besonderen Kick bieten Minz-Blätter – unserer Minze geht es leider gesundheitlich nicht so gut :D

Die Pitta-Taschen lassen sich mit etwas Geschick mittig aufschneiden und mit Salat, Falafelbällchen und Soßen befüllen. Guten Appetit!

Alle Bilder:

 

(Die Credits fürs Rezept liegen bei der Autorin jennybee auf chefkoch.de, die Bildrechte bei mir)

3 Kommentare

  1. Ich habe, um ehrlich zu sein, noch nie Falafel gegessen; auf Deinen Fotos sieht es aber echt superlecker aus! Ich denke, ich werde das demnächst mal probieren :)
    Liebe Grüße,
    Missi von Himmelsblau

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  2. Hallo Kato :)

    Mensch, das sieht ja lecker aus! Da bekomme ich gleich Hunger. Werde den Link mal dezent an meinen Freund weiterleiten in der Hoffnung er versteht den Wink mit dem Zaunpfahl :D

    Zu deiner Frage auf meinem Blog. Die Kinder sind, bzw waren in der 4. Klasse. Also zwischen 9 und 11 Jahren. Da Emil hochintelligent ist, hat er eine Klasse übersprungen und ist gerade erst 9 geworden :)

    LG, Sase

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  3. Yaay, ich bin großer Falafel-Fan – aber noch nie selbst gemacht, Next stop: dm!
    Danke für die Inspiration!! Liebe Grüße Julia

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