Meine erste Webdoku: „Bloggen als Beruf“

Bloggen und Geld – ein Thema für sich. Ratgeberblogs, eBooks und Webinare versprechen Tipps, wie die Klickzahlen in schwindelerregende Höhen steigen und die Kasse klingelt. Dass das mit dem Geld verdienen dann doch nicht so einfach ist, weiß jeder, der selber unter die Blogger gegangen ist.

In der Webdoku Bloggen als Beruf erzählen drei BloggerInnen aus ganz unterschiedlichen Sparten, wie sie mit ihrem Blog Geld verdienen – und was alles an Arbeit dahinter steckt. Produziert wurde die Webdoku von Simona Miladinovic und mir.

Seit dem 31. März ist die Webdoku auf unserem Uni-Blog Panoktikum online – ihr könnt aber auch einfach auf den Mini-Player klicken:

Im Folgenden möchte ich euch erzählen, wie diese Webdoku entstanden ist. Vielleicht gibt es unter euch ja Menschen, die sich für journalistische Arbeit und/oder Software für digitales Storytelling interessieren?

Von der Idee zum Konzept

Den Grundstein für die Webdoku hat mein Referat über das Berufsfeld Blogging gelegt, das ich im Sommersemester 2015 im Seminar Berufsfelder der Medienkommunikation gehalten habe. (Fragt mich bitte nicht nach dem Sinn eines theoretischen Seminars über Medienberufe…) Als Leistungsnachweis für dieses Seminar sollten wir einen relevanten Beruf portraitieren (sachlich oder auch humoristisch) – und zwar in Form eines medialen Beitrags, also eines Videos oder eines Audio-Stücks. Ursprünglich wollten meine Kommilitonin und Freundin Simona und ich dafür Master-Alumnis interviewen, die in den PR-Abteilungen größerer Unternehmen untergekommen sind – da diese jedoch wochenlang nicht auf Mails antworteten und ich mich generell nicht so für die PR-Sparte begeistern konnte, schlug ich Simona stattdessen vor, etwas ganz anderes zu machen: Eine Webdoku. Über Blogger.

Was ist eine Webdoku?

„Eine Webdoku steht für non-lineare, interaktive journalistische Erzählformen im Internet. Sie vereint die klassischen dokumentarischen Erzählformen des Journalismus, d.h. Video-, Photographie-, Text- und Audiobeiträge, und ist in der Regel im Langformat produziert.“ (Quelle: webdoku.de)

Besser kann ich es nicht zusammenfassen.

Wir sind mit Webdokus im Allgemeinen und der Software Klynt im Besonderen im Oktober 2015 in Berührung gekommen.

Zu diesem Zeitpunkt startete unser Uni-Projekt ZuFlucht (ebenfalls ein journalistisches Projekt mit dem Ziel, eine Klynt-Webdoku zu erstellen), der Journalist Robert Schoeffel zeigte uns einige gute Storytelling-Beispiele und drei Masterstudentinnen aus dem Jahrgang über uns stellten den Zwischenstand ihrer Webdoku zum Thema Angst vor (die mittlerweile fertig und online ist).

Klynt und die Möglichkeiten, die diese Software bietet, um Webinhalte zu gestalten, fand ich sofort faszinierend. Ich habe mir deshalb sogar zum Geburtstag im Februar eine Klynt-Studenten-Lizenz – gewünscht, um selber damit experimentieren zu können.

Außerdem werde ich gemeinsam mit einer anderen Kommilitonin die Klynt-„Programmierung“ bei dem besagten Projekt ZuFlucht übernehmen und Bloggen als Beruf war eine super Übung.

Und dann gab es da noch einen Grund, die Webdoku zeitnah fertig zu stellen: den Digital-Journalismus-Preis 2016 der LFK (Landesanstalt für Kommunikation). An diesem Wettbewerb können Studierende der baden-württembergischen Hochschulen mit ihren journalistischen Webangeboten teilnehmen, sofern diese spätestens am 01. April 2016 veröffentlicht wurden. Unsere Deadline war damit klar – und die Zeit knapp…

 

Der zeitliche Ablauf:

Ende Februar:

  • Brainstorming, Konzeptbesprechung via Skype;
  • Recherche nach BloggerInnen;
  • Definition der Zielgruppe

Anfang/Mitte März:

  • Korrespondenz mit den BloggerInnen; Drehtermine festlegen
  • Interviewfragen formulieren und strukturieren
  • Drehtermine am 7. März (Dennis), 11. März (Kristina) und 14. März (Christian)

Mitte März:

  • Material sichten und auswählen
  • Beginn Schnitt (Avid)
  • Besprechung mit Jo, der die Musik komponiert hat

Mitte/Ende März:

  • Sprechstunde mit unserem Dozenten
  • Interview mit Herrn Knapp am 22. März; Schnitt der Audio-Dateien
  • Dreh des Intros am 23. März
  • Schnitt
  • Recherche für das Glossar

Ende März:

  • finale Besprechung des Klynt-Konzepts, Farbgestaltung usw.
  • Texte verfassen für Webdoku und im Blog (Panoktikum); Blogpost vorbereiten
  • 31.03.: in einem 12-Stunden-Klynt-Marathon alles zusammenfügen
  • Webdoku hochladen
Simona (rechts) und ich beim Dreh mit Kristina
Simona (rechts) und ich beim Dreh mit Kristina

Form & Inhalt

Unsere Webdoku besteht aus drei Interviews, die wiederum in einzelne Kernaussagen aufgesplittet wurde, einem Glossar mit über 40 Begriffen und einem Medienrechts-Teil, in dem der Jurist Andreas Knapp die Rechtslage zusammenfasst.

Erst zähle ich euch ein bisschen was zum Inhalt, dann zur Form und Umsetzung.

 

Über Geld spricht man nicht…

Ehrlich gesagt hatten wir es uns schwieriger vorgestellt, Blogger zu finden, die mit uns über ihre Einnahmen sprechen  –  allerdings wollten wir auch keine brisante Investigativ-Reportage über Schleichwerbung und Co in der Bloggerszene machen (das haben andere ja bereits getan und wäre definitiv zu ambitioniert für ein Zwei-Frau-Projekt ohne Budget).

Beim Anfragen der potentiellen InterviewpartnerInnen haben wir schon darauf geachtet, Blogger zu finden, die ehrlich mit der Kennzeichnungspflicht und Co umgehen.  Außerdem war es uns wichtig, verschiedene Sparten abzubilden.

Unseren Titel „Bloggen als Beruf“ haben wir übrigens nicht so streng genommen, beziehungsweise uns bei unserer Suche nicht nur auf hauptberufliche Blogger beschränkt. Unser grobes Kriterium war, dass der/die Person durch ihren Blog einigermaßen regelmäßige Einnahmen hat und dabei nicht nur Produkte, sondern „bares Geld“ als Gegenleistung bekommt.

Spaßeshalber habe ich mal bei Cover PR durchgeklingelt, der Münchner Blogger-Agentur, bei der unter anderem Branchen-Größen wie Masha Sedgewick und Jana von bekleidet unter Vertrag sind. Solche Anfragen von Journalisten haben sie mehrmals am Tag, sagte mir die nette Stimme am anderen Ende der Leitung. Ich hätte unsere Interviewanfrage per Mail schicken können, allerdings malte ich uns wenig Erfolgschancen aus. Nicht nur wegen unseres straffen Zeitplans, sondern auch, weil unser Budget (0€) uns schlicht nicht erlaubte, für einen Dreh nach Hamburg oder Berlin zu reisen.

Deshalb haben wir uns auf die Suche nach Bloggerinnen und Blogger aus dem Großraum Stuttgart gemacht und sind fündig geworden:

 

Dennis, Kristina und Christian

… sind unsere drei Gesprächspartner.

Rückblickend sage ich: wir hatten mega viel Glück, dass das so geklappt hat. Mit allen dreien war der Dreh sehr nett und unkompliziert und durch ihre sehr unterschiedlichen Blogs deckt unsere Webdoku eine breite Palette ab.

Dennis bloggt schon lange und seit zwei Jahren auf rapblokk.com. Die URL verrät schon, worum es auf diesem Blog geht: deutschen Rap. Die Bezeichnung „Blog“ ist jedoch fast schon ein Understatement, da Dennis mitnichten nur ab und an eine CD-Review oder einen subjektiven Konzertbericht postet, sondern drei Mal am Tag News aus der Rap- und Unterhaltungsszene liefert.  [Bedauerlicherweise traf Dennis wenige Tage vor Veröffentlichung unserer Webdoku der Blogger-Super-GAU und durch technische Probleme sind alle Beiträge aus den letzten zwei Jahren verloren gegangen. Seit dem 1. April ist er jedoch wieder online und macht tapfer weiter. Nice, Dennis!]

 

Unsere Bloggerin Kristina ist im Netz unter dem Spitznamen Bonny unterwegs und bloggt auf bonnyundkleid.com unter anderem über ihre Back- und DIY-Projekte.

Besonders spannend bei Kristina ist, dass sie zum einen gerade ein Volontariat bei einer Zeitung macht und somit sowohl Blog- als auch Journalismus-Erfahrung mitbringt; und zum anderen, dass sie im vergangenen Jahr für eine Weile versucht hat, Vollzeit-Bloggerin zu werden. (Um zu erfahren, warum sie von diesem Plan wieder abgekehrt ist, müsst ihr wohl die Webdoku ansehen ;))

 

Der dritte im Bunde ist Christian. Er bezeichnet sich als Kommunikationsberater und Mobile Video Trainer, vor allem für soziale Unternehmen und KMUs. Damit befindet er sich in einer Doppelrolle:Es gehört zu seinem Job, im Auftrag von Unternehmen Blogger-Kampagnen durchzuführen. Gleichzeitig ist er selber Blogger und schreibt im „Kommunikationsraum“, dem in seine Webseite integrierten Blog, über digitale Kommunikation.

 

Rechtliche Fragen

Fragen alá „Brauche ich unbedingt ein Impressum? Ich will meine Adresse nicht im Netz veröffentlichen“ und „Warum will die Firma, dass ich den gesponserten Artikel nicht als solchen kenntlich mache?“ tauchen regelmäßig in Bloggerforen und –facebookgruppen auf. Viele Bloggerinnen und Blogger haben sich offensichtlich mit den gesetzlichen Hintergründen ihres Hobbys bzw. Jobs nicht ausreichend auseinandergesetzt.

Deshalb war es uns wichtig, Schlagworte wie Impressumspflicht und Schleichwerbung in unsere Webdoku Bloggen als Beruf mit einzubeziehen. Zum Glück konnten wir uns an Andreas Knapp wenden, der an der Universität Tübingen seit vielen Jahren Medienrecht lehrt und uns die Hintergrundinfos zur Rechtslage erklärte.

 

avid

 

Eingesetzte Software:

  • Adobe Photoshop
  • PluralEyes* zum Synchronisieren der Audio- und Videodateien
  • Avid Media Composer* für den Schnitt und die Farbkorrektur
  • Adobe Media Encoder* fürs Umwandeln der .movs in .mp4s
  • Audacity fürs Schneiden der Audiodateien (Freeware)
  • Klynt (Edu-Version) für die Erstellung der Webdoku
  • WhatsApp und Skype für Besprechungen
  • Google Docs für unser Konzeptpapier und das Glossar
  • Icons von flaticon.com

Eingesetztes technisches Equipment:

  • für die Interview-Drehs: Canon EOS 70D* und 700D; (welches Objektiv wir bei der 70D verwendet haben, weiß ich nicht mehr. Bei der 700D war es das 50mm 1.8er)
  • für den Intro-Dreh: Canon 700D mit 35mm Objektiv*
  • Zoom H4n Audiorekorder* für den Ton bei den Drehs und beim Gespräch mit Herrn Knapp
  • Rode Smartlav+ Ansteckmikrofon (nur als Back-Up für den Zoom-Ton)
  • Stative*
  • eine externe Festplatte für die Datenmengen

*(Die mit dem Sternchen markierte Technik konnten wir von der Uni (Zentrum für Medienkompetenz und CampusTV) ausleihen, die Software im Avid-Pool der Uni nutzen.)

 

Klynt & das Navigationskonzept

Klynt erstellt interaktive Webdokus – das bedeutet, dass die Präsentation der Inhalte nicht wie in den klassischen Medien (TV, Radio) in einer von uns vorgegebenen Reihenfolge erfolgt, sondern dass den NutzerInnen die Freiheit gegeben wird, einige Teile anzusehen und andere zu überspringen.

Das Schwierige ist dabei, den Nutzern stets die Orientierung darüber zu geben, an welcher Stelle der Webdoku sie stehen, was sie erwartet und wie sie zurück zum vorherigen Teil kommen.

Simona und ich haben uns im Vorfeld viele Webdokus angesehen und uns „No-Gos“ überlegt, die wir bei unserer eigenen Webdoku vermeiden wollen. Dazu gehört zum Beispiel das Einblenden zu vieler unterschiedlicher Auswahlmöglichkeiten auf einer Seite, da das beim Nutzer bloß Überforderung auslöst. Positive Vorbilder, die uns definitiv inspiriert haben, sind Handmade Stories und A Polish Journey.

Unser Aufbau und unsere Navigation sind zugegebenermaßen noch immer recht konservativ und an klassische Blogs und Websites angelehnt. Wir haben versucht, es übersichtlich zu halten und keine Experimente zu wagen.

klynt_mindmap
Die Struktur der Webdoku als MindMap mit mehr als 100 Sequenzen.

Gimmick: Glossar

Eines der Features von Klynt ist es, auch innerhalb eines Videos optionale Zusatzinformationen einblenden zu können. Wir haben das mit dem Wörterbuch-Icon („zum Nachschlagen“) gelöst, das auftaucht, wenn unsere Interviewpartner einen Fachbegriff wie Seeding oder Google Analytics verwenden.

Somit konnten wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: 1. Unsere Interviewpartner mussten sich nicht darauf konzentrieren, solche Begriffe in ihren Aussagen zu vermeiden oder gleich eine Definition mitzuliefern. 2. ist die Webdoku so für verschiedene Zielgruppen verständlich, da bei Bedarf die Erklärung einfach angefordert werden kann.

 

Intro

Hintergrundvideos standen auf unserer „was wir bei Klynt-Projekten cool finden“-Liste ziemlich weit oben. Mit einer leichten Bewegung im Hintergrund wirkt ein Menü einfach viel ansprechender.

Witzigerweise hatten Simona und ich unabhängig voneinander eine sehr ähnliche Vorstellung davon, wie unser Intro aussehen sollte: eine Widerspiegelung von Blogger-Klischees und den typischen Stock-Photo-Arrangements eines Schreibtisches.

Drehen konnten wir das ganze am Reprotisch der Uni. Das ging schnell, war technisch ziemlich simpel und hat Spaß gemacht. Das Ergebnis sieht ganz schön professionell aus, findet ihr nicht auch?

bloggenalsberuf

behindthescenes_intro

Das Farb-Dilemma, Teil 1

Das feuerrote „Keep calm and write on“-Notizbuch passte einfach hervorragend in unser Intro-Konzept. Allerdings stelle es uns auch vor ein Problem: die Farbe Rot wirkt zu streng, als dass wir sie in der gesamten Webdoku als Kontrastfarbe hätten einsetzen wollen. Eine komplett andere Farbe (z.B. Blau) dazuzunehmen erschien uns jedoch auch nicht optimal.

Letztlich haben wir uns dann entschieden, (mit über einem Jahr Verspätung) die Pantone-Trendfarbe Marsala ins Zentrum unseres Farbkonzepts zu stellen. Auch irgendwie ein Blogger-Klischee, oder?

 

Das Farb-Dilemma, Teil 2

Ganz am Anfang unserer Planungen hatten Simona und ich angedacht, die Arbeitsplätze unserer Gesprächspartner zu filmen und die jeweiligen Schreibtische in den Untermenüs zu zeigen. Dennis und Kristina machten uns einen Strich durch die Rechnung, da beide normalerweise nicht am Schreibtisch, sondern auf der Couch bzw. am Esstisch bloggen. Und bei Christian konnten wir gar nicht zu Hause drehen, sondern sind dann ins Coworking-Space Coworking0711 in Stuttgart ausgewichen…

Nunja, weshalb ich das eigentlich erzähle, ist der folgende Punkt: Licht. Wenn man neu einsteigt in die Videoproduktion denkt man vorranging ans Bedienen der Kamera und vielleicht auch noch an die Vorarbeit (Treatments schreiben) und den Schnitt hinterher. Die bedeutende Rolle, die das Licht beim Videodreh spielt, unterschätzen Laien. Da schließe ich uns nicht aus. Wir haben also alle drei Interviews an Orten gedreht, die wir nicht kannten und bei denen wir erst unmittelbar vor dem Dreh entscheiden konnten, wie wir die Menschen und die Kameras positionieren. Zusätzlich zum Tageslicht in den jeweiligen Wohnungen hatten wir noch eine Lichtquelle dabei. Wir hätten von der Uni auch noch Lichtkoffer mitnehmen können, doch wir haben ehrlich gesagt nicht viel Ahnung vom Lichtsetzen und hätten die Lichtsituation wahrscheinlich eher verschlimmbessert.

Profis, die unsere Webdoku gucken, werden sehen, dass das Licht bei den Aufnahmen nicht optimal ist und dass die Aufnahmen auch nicht zu 100% einheitlich aussehen.  Vor allem bei Christian war es schwierig, da die Intensität des Tageslichts beim Dreh stark schwankte und ich vor diesem Projekt überhaupt nichts von Farbkorrektur wusste und mit den wenigen Handgriffen, die ich in den letzten Wochen gelernt habe, das Rohmaterial zwar verbessern konnte, von einem professionellen Look aber noch weit entfernt bin.

Ich hoffe, dass man durch die Aufteilung der Interviews in viele kleine Clips die Unterschiede nicht so stark bemerkt… Oder dass die drei BloggerInnen euch mit ihren Aussagen einfach so fesseln, dass euch die handwerklichen Fehler nicht auffallen.

 

Fazit

Was gut lief:

  • die Drehs, größtenteils (abgesehen von der Lichtsituation)
  • vier von sechs angefragten BloggerInnen haben zugesagt
  • der Intro-Dreh verlief problemlos
  • die Bedienung von Klynt zu lernen. (Klynt ist durch die Spuren und Ebenen wie eine Mischung aus Content Management System und Videoschnittprogramm)
  • die Zusammenarbeit mit Simona. Projektarbeit zu zweit ist eine Wohltat im Gegensatz zum superchaotischen und langwierigen Uni-Projekt…

Was nicht so gut lief:

  • Farbkorrektur… reden wir nicht mehr darüber, okay?
  • leider hatten wir nur Klynt Edu statt Pro (wobei uns vor allem die beschränkte Auswahl an Fonts störte)
  • wir hätten mehr Fotos und Schnittbilder machen sollen..

Was wir gelernt haben:

  • Avid! (Zumindest ein bisschen)
  • Der Schnitt nimmt definitiv die meiste Zeit in Anspruch. Das Zusammenbasteln in Klynt hat letztendlich „nur“ 1 ½ Tage gedauert, der Schnitt locker 5 oder 6?
  • ganz alleine, d.h. ohne die Technik, Software & das Know How der Uni (ZfM und CampusTV), hätte ich/hätten wir das nicht machen können
  • PMs & Tweets texten sich nicht von alleine

So, jetzt ist es 03:23 und ich nutze die fortgeschrittene Zeit als Ausrede, warum mir kein schöner Schlusssatz mehr einfällt.  Nur so viel: Ich bin verdammt stolz, dass wir die Webdoku innerhalb von nur vier Wochen so umsetzen konnten, wie wir sie uns vorgestellt haben, und hoffe auf Rückmeldungen von euch, wie ihr sie findet.

-Kato

6 Kommentare

  1. Liebe Kato,

    ich hab den Artikel heut morgen gelesen und hab mich schon drauf gefreut, da mal reinzuschauen! Ich finde, dass euch eure Web-Doku durchaus gelungen ist, vor allem wenn man die knappe Zeit bedenkt. Besonders mag ich dieses bewegte Bild am Anfang, das wirkt -auch optisch – typisch Blogger-like :D Aber auch die eigentlichen Sequenzen sind wirklich spannend anzuschauen/hören! Einziges Problem bei mir war, dass kurz, bevor das Video zu Ende war, der Bildschirm bereits „dunkel“ wurde und die letzten Worte verschluckt wurden.

    Wie immer auch wunderbar: Deine Berichterstattung, wie ihr das Ganze geplant und umgesetzt habt! Ein großes Lob an dich und deine Kommilitonin!

    Viele Grüße
    Lisa

    Antworten

    1. Liebe Lisa,
      vielen Dank für deinen Kommentar, dein Lob und dein Feedback!
      Ja stimmt, das mit dem „Verschlucken“ ist noch bei einigen Szenen ein Problem durch die Schnitte.. Mal schauen, ob ich das noch verbessern kann. Generell fallen mir viele Dinge auf, die ich gern ein bisschen anders gemacht hätte oder noch verbessern würde, aber das ist auch das Gute daran, wenn man eine Deadline und wenig Zeit hat: Man macht es einfach, statt noch ewig dran rumzubasteln.
      Danke dir auf jeden Fall, dass du dir die Zeit genommen hast, die Webdoku anzugucken. Liebe Grüße, Kato

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  2. Ein sehr, sehr interessantes Thema! Im Moment habe ich nicht die Ruhe mir die Doku anzuschauen, hab aber schon ein Lesezeichen gesetzt und werde das definitiv nachholen.
    Liest sich einfach schon sehr spannend!

    Und ich muss eh sagen, dass ich es immer ein wenig lustig finde solche Ratgeber-Posts im Internet zu lesen. Die beschreiben das alles immer so einfach und nebenbei…

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  3. Wow, das ist ja wirklich ein Hammer-Projekt! Toll – sieht absolut professionell aus, und auch die Inhalte find ich spannend. Vor allem mag ich, dass ihr so unterschiedliche BloggerInnen interviewt habt :) Leider kann ich mir die Videos dank meiner schlechten Internetverbindung nicht wirklich anschauen, da sie auch nach minutenlangem Laden noch stocken… Aber das spricht ja wiederum für die hohe Qualität ;)

    Ich bin auf jeden Fall sehr beeindruckt von dem, was ihr da geschaffen habt!

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  4. Hallo Kato,
    Wahnsinn, ich hatte zuvor noch nie von einer Webdoku gehört und finde die Umsetzung total spannend und gelungen! Cool, wie du die Leser hinter die Kulissen schauen lässt. Ich finde es immer spannend, von (anderen) Studierenden zu hören, die ‚irgendwas mit Medien‘ machen ;)
    Liebe Grüße, Jean
    http://jean-abovetheclouds.com

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